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10 Kilometer – Lahntallauf

Wir haben Anfang März und es wird Zeit die Laufsaison offiziell zu eröffnen!

Seit ich letztes Jahr den Halbmarathon in Marburg gelaufen bin, habe ich mich schon auf den nächsten Lauf an der Lahn gefreut. Ich mag die Stimmung in Marburg und auch die Landschaft mag ich sehr. Deshalb habe ich mich bereits im November letzten Jahres für den Lauf an der Lahn angemeldet.

Die 10 Kilometer sollten ein erster Formcheck werden, gucken wie der Winter war und vielleicht von einer neuen Bestzeit auf die Kurzstrecke wollte ich träumen. Aber es kam anders – schön anders.

Am Abend vor dem Lauf hat sich eine meiner Freundinnen spontan entschlossen ebenfalls die 10 zu laufen. Sie war noch nie 10 km gelaufen, geschweige denn bei einer Laufveranstaltung an den Start gegangen. Somit stand für mich fest: wir laufen die 10 natürlich zusammen und mein “Job” wird Coach und Motivator sein.

Am Morgen des Laufes wollten wir um 8 Uhr losfahren und da kam schon die erste Überraschung. In der Nacht hat es geschneit und alles war von einer dicken Pulverschicht bedeckt. Herrlich, beste Voraussetzungen für einen gemütlichen Lauf.

In Marburg angekommen holten wir erst einmal unsere Startunterlagen ab. Hier war ganz schön was los. Neben der 10 km-Strecke wurde der Halbmarathon, ein 30er, die volle Marathondistanz und ein 50er angeboten. Hier war für alle was dabei. Nachdem alles unnütze Gepäck in der Umkleide verstaut war ging es zum 5-Minuten entfernten Start. Kurz warten, Startschuss und Abfahrt – kein Zurück, keine Ausreden, einfach nur laufen.

Die Strecke ist flach und lässt sich super laufen, kleine Mini-Anstiege lassen den Puls kurz steigen und sorgen für ein wenig Abwechslung. Nach den ersten Kilometern wird der klassische Laufanfängerfehler bemerkt: zu schnell losgelaufen, wir haben uns logisch von der Masse mitziehen lassen. Wir drosseln das Tempo und laufen weiter – Kräfte einteilen, ein paar wenige Reserven für die restlichen Kilometer schaffen. 6 Kilometer hatten wir noch vor uns und obwohl wir bei Kilometer 5 eine kurze Gehpause machen mussten, kamen wir ins Ziel.

10 Kilometer in 1:11:55 (Pace 7:08). Im Ziel gab es eine tolle Medaille um den Hals und etwas zu trinken. Ich bin stolz, dass ich diesen Lauf mit meiner Freundin laufen durfte und sie bei dieser Herausforderung begleiten durfte.

Warum schreib ich das? Ganz einfach als Motivation. glaubt an euch und eure Ziele. Sucht euch Unterstützung, jemanden der euch im Zweifel zieht und verliert das Ziel nicht aus den Augen. Alles ist möglich.

Wäre es einfach würde es jeder machen.

Ich freue mich schon auf den nächsten gemeinsamen Lauf, es wird bestimmt nicht die letzte gemeinsame Ziellinie gewesen sein, über die wir gelaufen sind.

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